Ein gelbes, Quietschentchen mit schwarzen Brillen sitzt auf einem Schwimmreifen im See, arbeitet an einem Laptop. Um es herum treiben Ordner und Disketten auf dem Wasser. Im Hintergrund ist eine kleine Insel mit Palmen, einem Rettungsring und einem Schild mit der Aufschrift ‚Mein System‘ zu sehen. Das Bild ist cartoonartig, bunt und humorvoll gestaltet.

Verloren in der Microsoft-365-Welt? Ich war es auch.

Warum ausgerechnet ein strukturierter Chaot anderen beim Organisieren hilft

Eigentlich bin ich das schlechteste Beispiel für jemanden, der anderen Organisation beibringen will. Ich bin detailverliebt, probiere ständig neue Dinge aus und neige dazu, Systeme immer wieder umzubauen. Wenn ich ein Problem sehe, denke ich sofort darüber nach, wie man es mit IT lösen könnte. Genau deshalb habe ich in den letzten Jahren unglaublich viele Systeme gebaut, getestet und wieder verworfen.

Ich habe Ordnerstrukturen verändert, Listen in Excel aufgebaut und meine Notizen in OneNote neu organisiert. In Outlook habe ich Mails sortiert, Regeln erstellt und wieder gelöscht, weil sie irgendwann nicht mehr passten. Dokumente wanderten von lokalen Ordnern zu SharePoint und manchmal wieder zurück. Kurz gesagt: Ich habe fast jeden Weg einmal ausprobiert.

Dabei habe ich irgendwann etwas Entscheidendes verstanden. Das Problem war nie Microsoft 365 oder eines der Programme. Das eigentliche Problem ist, dass überall von „dem richtigen System“ gesprochen wird. In Wirklichkeit gibt es dieses eine perfekte System aber gar nicht.

Jeder Mensch arbeitet anders und denkt anders. Manche brauchen klare Listen, andere arbeiten am besten mit Notizen oder mit ihrem Posteingang. Manche wollen alles strukturieren, andere brauchen mehr Freiheit im System. Der entscheidende Punkt ist deshalb nicht das Tool, sondern der Kopf, der damit arbeitet.

Heute bin ich auf dem Weg, mein eigenes System zu finden. Mit jedem kleinen Schritt wird der Arbeitsalltag ein Stück leichter und übersichtlicher. Manche Dinge funktionieren sofort, andere brauchen mehrere Anläufe, bis sie wirklich passen. Aber jedes Mal, wenn ich etwas verbessere, merke ich, wie viel entspannter Arbeiten sein kann

Genau deshalb möchte ich meine Erfahrungen weitergeben. Nicht als starres Konzept, das jeder übernehmen muss, sondern als Weg, den man gemeinsam entwickeln kann. Ich nehme Menschen an die Hand und helfe ihnen, in der Microsoft-365-Welt ihr eigenes System zu finden. Vielleicht gerade deshalb, weil ich selbst ein strukturierter Chaot bin.